ATTACK ATTACK – DISASTER

 

 

Manifestieren? Wirkungslos!

Part 2!

 

 

Meine Süßis,

Zunächst: ihr könnt nicht “nicht” manifestieren. Ich weiß, dass sich viele immer etwas ÜBERTRIIIIIEBEN „MAGISCHES“ unter dem Begriff vorstellen, aber Manifestieren ist..

 

D E N K E N.

 

Und in der Regel „denken“ wir immer.
Klar, gibt es Flow-Mediationen und Situationen wo wir „voll im Moment“ sind, aber ich würde behaupten, selbst da „denken“ wir (und wenn es nur die Sinne sind, die sich da erkenntlich und sehr deutlich zeigen).

Dementsprechend eine neue „Episode“ zu dem Thema. Ich habe seit langem auch wieder was auf Tiktok gepostet und ich dachte mir zunächst, ich mach das jetzt ganz „homogen“ wie „alle“ und baue aufeinander auf – dann ist aber mein innerer Rebel wach geworden und meinte: NÖ.

Ich persönlich bin eher enttäuscht, wenn ich immer und überall das gleiche lese, demensprechend wird das hier ein wilder, bunter, sinnvoller Mix aus Erkenntnissen!

Heute möchte ich da anknüpfen, was ich in den letzten Blogs schon angeschnitten habe:

 

Nichts funktioniert.

 

Das Gefühl haben extrem viele, am Anfang, in der Mitte oder wenn sie „Manifestieren aufgeben“ wollen. Das ist übrigens völlig normal, denn unser Ego will in der (uns bekannten und bequemen) Komfortzone bleiben. Ich würde behaupten, so geht es 80-90% der Menschen – was auch irgendwo nachvollziehbar ist. Wir Menschen sehnen uns eben nach einem „Hafen/Sicherheit“ und auch etwas „Zuverlässigem“ – das ist die Veränderung eben nicht. Und einerseits gibt es die auch, diese Scheinsicherheit (Schein, weil ähm – wir erinnern uns alle an Corona?) aber auf der anderen Seite, ist nichts so beständig wie die Veränderung. Deswegen bleiben wir an toxischen Arbeitsplätzen, in toxischen Beziehungen/Freundschaften, behalten das (ungesunde) Gewicht/Gewohnheiten etc – und damit komme ich auch zu dem Kern:

Wir haben einen „Gewinn“ durch unsere „schlechten Muster“.

 

Fallbeispiel.

 

Ich hatte eine Klientin, die sich angwöhnt hat, bei schwierigen Gesprächen den Raum zu verlassen. An sich, wird auch in sämtlichen Coachings und Therapien dazu geraten (zumindest im ersten Moment) Ich liebe das Beispiel von der Cola-Flasche – „wenn die Emotionen kochen – lass sie erstmal stehen/ ziehen“ – yes. An sich eine gute Methode „gewinnbringend“. Leider hat sich dieses Muster aber dermaßen eskaliert, dass sie in die Vermeiderrolle gekommen ist und – egal, ob in der Beziehung, beim Chef, Mutter, ja sogar in der Öffentlichkeit wenn es „Probleme zu lösen galt“ einfach „veschwindet“ – ich will jetzt kein Kindertraumata-Fass aufmachen, aber was ich damit sagen will, ist, dass sie dadurch einen ENORMEN Gewinn hatte:

– Sie ist nicht zu emotional geworden
– Streits sind nicht „eskaliert“
– Manche Dinge wurden sogar vergessen
– Sie galt sogar teilweise als seriös, weil sie Grenzen gezogen hat

Was sie dadurch aber nie gelernt hatte: Konflikte auszuhalten und zu klären.

Ich bin mit ihr per EFT durch die Zeit gereist und hier haben wir nicht nur Muster aus der Kindheit entdeckt (klar) sondern vor allem einen Anteil, der sich nicht verabschieden wollte.

Wenn unser Gewinn zu groß ist, können wir unser Muster (erstmal) nicht ändern.

Entsprechend haben wir das Klopfen sooft wiederholt, bis wir in die Annahme gekommen sind – was aber sehr spannend war – viele ihrer (aktiven) soziale Kontakte „verbieteten“ ihr sich anders zu verhalten und die Angst, diese durch ihre neuen Muster zu verlieren, war höher als das Muster zu ändern.

Wie hoch ist deine Bereitschaft?

Cu next time im Manifestationmoshpit.

 

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